TCM: Chinesische Medizin: eine ganzheitlich orientierten Heilmethode

TCM: Chinesische Medizin: eine ganzheitlich orientierten Heilmethode
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Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beruht auf einer 2000 Jahre langen Erfahrung und ist heute weltweit verbreitet. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst den ostasiatischen Raum, insbesondere Vietnam, Korea und Japan.

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Eine tragende Säule dieser Medizin ist die überaus lebendige Arzneimittellehre, die weit über die Grenzen Chinas hinaus gelehrt und angewendet wird. Reizvoll ist, dass sie den Menschen als Ganzes behandelt und neben heilenden auch vorbeugende und gesundhaltende Ansätze kennt.

Mehr Lebensenergie, Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte und Erhaltung der Gesundheit sind Ziele der traditionellen chinesischen Medizin.

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Zu den therapeutischen Verfahren der chinesischen Medizin zählen vor allem deren QiGong und Taijiquan Übungen für die Erhaltung der Lebensenergie und Meditationsübungen, Massagetechniken (Akupressur)zur Anregung des Qi-Flusses bei Schmerzen und Verspannungen Tuina Anmo und Shiatsu, Arzneitherapie, Akupunktur, Ernährung nach den fünf Elementen für das allgemeine Wohlbefinden, Heilrezepte und chinesische Tees und Kräuteranwendungen.

Krankheit wird in der traditionellen chinesischen Medizin als eine Disharmonie des Körpers verstanden, die durch eine Blockierung des Qi und eine lokale Stagnation bzw. Akkumulation hervorgerufen wird. Zur Behandlung der Krankheit ist es wichtig, dass zusätzlich zur Einnahme von speziellen, der Erkrankungsart angepassten Naturheilmitteln eine genau vorgeschriebene diätetische Ernährung eingehalten wird. Nahrungsmittel und Heilmittel müssen aufeinander abgestimmt werden, denn nur in der entsprechenden Kombination kann die erwünschte Wirkung eintreten. Um eine Diättherapie nach den Regeln der TCM zu entwickeln, ist es notwendig, den Charakter der Nahrungsmittel zu kennen. Sowohl natürliche Heilmittel als auch Nahrungsmittel verfügen z. B. über kalte oder warme (Yin oder Yang), auf- oder absteigende, feuchtigkeitsbildende oder -entziehende, kräftigende oder dämpfende Energien.

Besonderheiten bei der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sind die Puls- und Zungendiagnose. Hiermit können Ungleichgewichte, wie z.B. Mangelzustände, aber auch Ansammlung von Giften, sowie Stoff- und Energieblockaden erkannt werden. Oftmals ist dies auch schon möglich, bevor diese Störungen überhaupt Symptome hervorrufen.

Grundlagen – der Begriff des Q

Eine Schlüsselrolle im medizinischen Diskurs der chinesischen Tradition spielt der Begriff „Qi“. Der Organismus erscheint als außerordentlich komplexes Gefüge dynamischer Qi-Strukturen. Es ist eine auf Gleichgewicht aufgebaute Dynamik. Ist das Gleichgewicht empfindlich gestört, braucht es den Arzt, der mit seinem erfahrenen Blick und im Gespräch mit dem Patienten die Ursache der Störungen zu ermitteln sucht. Es ist dann etwa die rede von „Leber-Qi“ , von „Herz-Qi“, von „aufsteigendem Qi“, von „Qi-Schwäche“ usw.

Akupunktur

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In der Akupunktur werden dann bestimmte Punkte benutzt, um die Energien der fünf Wandlungsphasen wieder in Einklang mit der Natur zu bringen, und so dem Menschen wieder die Harmonie der Gesundheit zu vermitteln.

Akupressur

Die Akupressur stellt eine moderne Sonderform der chinesischen Massage dar. Die Methode, bestimmte Akupunkturpunkte mittels Fingerdruck zu stimulieren wie z.b. Tuina und Shiatsu.

Tuina

Die Tuina Massage ist eine Massageform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern tui (schieben, drücken) und na (greifen, ziehen) zusammen.

Tuina wirkt ganzheitlich, weil sie nicht nur Muskeln und Gelenke behandelt, sondern auf tieferen Ebenen auch das Fließen von Qi (Lebensenergie) fördert.
Tuina öffnet die Meridiane (Energieleitbahnen), wirkt ganzheitlich und harmonisiert den Qi Fluss, welcher das ganze Universum und alle Lebewesen durchdringt.

Mit Tuina werden Blockaden aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst. Gleichzeitig dient die Massage zur Harmonisierung bei Stress, der Regulation des ganzen Körpers und bringt Seele und Körper in Einklang.

Shiatsu

Das Shiatsu ist eine besondere Form der Massage, die sich in Japan auf der Grundlage der chinesischen Massage entwickelt hat. Durch die für die japanische Kampo-Medizin typische Feinsinnigkeit hat sich mit dem Shiatsu eine sehr sublime Form der Massage entwickelt, mit man z.B. vegetatives Ungleichgewicht, Unruhe oder Anspannung sehr harmonisch behandeln kann.

Behandlung mit Heilkräuter

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Natürliche Arzneien und Nahrungsmittel sind der Kern der chinesischen Heilkunst. Die Kräuterheilkunde macht in China etwa 80% der Anwendungen aus und ist somit das wichtigste Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Präparate werden in Form von Tee, Pulver, Pillen, Tinkturen oder Sirup eingenommen.

Die traditionelle chinesischen Kräutertherapie dauert rund ein bis zwei Monate, meist begleitend als Teil einer ganzheitlichen Therapie. Während dieser Behandlung erfolgen regelmäßige Kontrollen. Besonders bewährt hat sich die traditionell chinesische Kräutertherapie bei chronischen Erkrankungen, ständig wiederkehrenden Beschwerden oder Infekten und bei unklaren Symptomen oder psychosomatischen Krankheitsbildern.

Die chinesischen Kräuterarzneien haben bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen. Sie können auch ohne Probleme mit westlichen Arzneien kombiniert werden.

Die traditionelle chinesische Medizin ist mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum verbreitet. Sie hat eine Reihe von ärztlichen Gesellschaften hervorgebracht.



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