Organuhr: Ganzheitlich heilen zum richtigen Zeitpunkt

Organuhr: Ganzheitlich heilen zum richtigen Zeitpunkt
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Der Begriff »Organuhr« basiert auf der Traditionelle Japanische Medizin (TJM) und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) aus. Sie geht von der Vorstellung, dass der menschliche Körper einem täglichen Energiekreislauf Qi unterliegt.

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Das bedeutet, dass zu bestimmten Tageszeiten in bestimmten Organsystemen (Meridianen) eine besonders starke Aktivität erreicht wird. Demnach können Beschwerden, die zu einer bestimmten Tageszeit auftreten auf eine Krankheit hinweisen und somit zur Diagnose beitragen.

In der traditionellen japanischen Medizin (TJM) und chinesischen Medizin (TCM) fließt vitale Energie durch die 12 Organe und dieser Energiefluss wiederholt sich alle 24 Stunden. So, wie wir den Tag-Nacht- Rhythmus kennen, hat auch jedes Organ, jede Zelle, seinen eignen Zeitplan. Diesen Körperrhythmus können wir effektiv nutzen, beruflich, privat oder auch für den richtigen Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme.

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Nach Auffassung der japanischen und chinesischen Heilkunst durchlaufen alle Organe ständig jeweils zweistündige Phasen mit stärkerer oder schwächerer Aktivität. Und so kommt es zu bestimmten Tages oder Nachtzeiten dazu, dass sich Anfälle verschiedener Krankheiten häufen. Eine typische Zeit für Herzinfarkte, Asthma und Gichtanfälle ist zum Beispiel die Nacht und der frühe Morgen. Nach der japanischen und chinesischen Organuhr ist zwischen drei und fünf Uhr morgens die Lunge besonders aktiv.

Jedes Organ hat zwölf Stunden nach seinem Höhepunkt eine Phase besonderer Schwäche. Da die Hochphase der Herzenergie mittags zwischen elf und 13 Uhr liegt, ist sie um Mitternacht an ihrem Tiefpunkt angelangt. Auch für Unruhe, Angst und Schlafstörungen kann eine solche Schwäche des Herzfunktionskreises verantwortlich sein. Auf ähnliche Weise erklären sich nächtliche Schmerzen. Tritt frühmorgens Rheuma auf, dann kann ein Mangel der Nierenenergie die Ursache sein. Einschlafstörungen und Kopfschmerzen in den späten Abendstunden können dagegen auf die Verbindung zu Gallenblase und Leber hinweisen, da diese nach der Organuhr ab 23 Uhr aktiv werden. Die Nacht ist in der japanischen und chinesischen Heilkunst allgemein eine Zeit der Ruhe, in der der Körper sich regenerieren soll.

Die Japanische und Chinesische Medizin fügt in die Uhr der Organe den "Drei Erwärmer" und das "Perikard" ein. Unter dem "Drei Erwärmer" versteht man einen Funktionskreis, der für das Zusammenspiel der drei Leibeshöhlen (unterhalb des Nabels, zwischen Nabel und Zwerchfell, oberhalb des Zwerchfells) zuständig ist und als "Weg der Ernährung" bezeichnet wird. Das "Perikard" umgibt und schützt das Herz.

Mit der allgemeinen Vorstellung von der Organuhr können sich auch weitergehende Vorstellungen verbinden, dass etwa die Behandlung eines bestimmten Organs Auswirkungen auf das auf dem Ziffernblatt diametral gegenüberliegende Organ haben könne, oder dass für die Heilbehandlung nach diesem Schema günstige Tageszeiten auszuwählen seien.

Die Japanische und Chinesische Organuhr

ZEIT
   MAXIMALE ENERGIE
     ORGAN/MERIDIA
03-05 Uhr   
   04 Uhr
     Lunge
05-07 Uhr
   06 Uhr
     Dickdarm
07-09 Uhr
   08 Uhr
     Magen
09-11 Uhr
   10 Uhr
     Milz
11-13 Uhr
   12 Uhr
     Herz
13-15 Uhr
   14 Uhr
     Dünndarm
15-17 Uhr
   16 Uhr
     Harnblase
17-19 Uhr
   18 Uhr
     Niere
19-21 Uhr
   20 Uhr
     Herzbeutel
21-23 Uhr
   22 Uhr
     Dreifach Erwärmer
23-01 Uhr
   00 Uhr
     Gallenblase
01-03 Uhr
   02 Uhr
     Leber

MINIMALZEIT
         ORGAN/MERIDIAN
15-17 Uhr
         Lunge
17-19 Uhr
         Dickdarm
19-21 Uhr
         Magen
21-23 Uhr
         Milz - Pankreas
23-01 Uhr
         Herz
01-03 Uhr
         Dünndarm
03-05 Uhr
         Harnblase
05-07 Uhr
         Niere
07-09 Uhr
         Herzbeutel
09-11 Uhr
         Dreifach Erwärmer
11-13 Uhr
         Gallenblase
13-15 Uhr
         Leber

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Minimalzeiten beachten

Während der Minimalzeiten der einzelnen Organe sollte alles unterlassen werden, was das jeweilige Organ beansprucht oder anstrengt. Medikamente, die man für ein Organ zu seiner Minimalzeit einnimmt, bringen nur eine stark verringerte, manchmal auch keine Wirkung.

Uhrzeit - Hochphasen der einzelnen Organe und typische Beschwerden:

3 bis 5 Uhr (Lunge):
Blutdruck und Herztätigkeit sind jetzt gering. Der Körper regeneriert sich. Das Hormon Melatonin wird ausgeschüttet, wichtig für gutes Durchschlafen. Blutdruckanstieg; Die Lunge führt einen Reinigungsprozess durch.

Beschwerden: Asthma, Halsschmerzen, Herzinfarkte, Menschen mit Herzinsuffizienz wachen um diese Zeit auf, weil sie wegen ihres Lungenödems schlecht Luft bekommen. Jetzt sind Asthmaanfälle am häufigsten; es stellt sich leicht Frösteln ein (Bezug Lunge-Haut).

5 bis 7 Uhr (Dickdarm):
Gute Zeit um den Darm zu entleeren. Kortisol wird ausgeschüttet und weckt den Körper. Die Testosteron Produktion ist nun am höchsten. Die Entgiftungsarbeit des Dickdarms kann unterstützt werden, indem man ein Glas lauwarmes Wasser trinkt.

Beschwerden: Bauchschmerzen, Rheuma, Schnupfen, Hals- und Zahnschmerzen.

7 bis 9 Uhr (Magen):
Beste Zeit für das Frühstück. Die Verdauung läuft auf Hochtouren. 12 Stunden später (19.00-21.00) befindet sich der Magen in seiner Tiefphase. Die Nahrung wird über Nacht kaum verdaut. Nach 19.00 Uhr sollten man nur sehr leicht verdauliche Speisen zu sich nehmen, ansonsten entstehen Fäulnis und Gärstoffe. Insbesondere Eiweißstoffe sind schwer verdaulich und sollten daher tagsüber, aber nicht mehr am Abend verspeist werden. Besonders abzuraten ist auch von Rohkost und Obst, da sich über Nacht bei der Gärung sogenannten Fuselalkohole bilden, welche die Leber auf Dauer stark schädigen.

Beschwerden: Blähungen, Erbrechen, Halsschmerzen, Rheuma.

9 bis 11 Uhr (Milz):
Die Denktätigkeit erreicht ein Leistungshoch. Der Körper ist jetzt sehr widerstandsfähig, beste Zeit für operative Eingriffe, Impfungen oder Röntgen, beschleunigte Wundheilung, weil die Milz weisse Blutkörperchen am Fliessband produziert. Der Magen rastet jetzt. Die Körpertemperatur erreicht ihr Maximum. Die geistige Lernfähigkeit (bes. Kurzzeitgedächtnis) ist jetzt am höchsten, gute Tageszeit für Prüfungen.

Beschwerden: Erbrechen, Blähungen, Mattigkeit.

11 bis 13 Uhr (Herz):
Produktion von Magensäure. Gute Zeit für Gespräche. Das Herz ist in dieser Zeit am anfälligsten für einen Infarkt, in dieser Zeit körperliche Belastungen, Stress oder Operationen vermeiden. Nicht bis Platz sattessen, sondern nur bis der Hunger gestellt ist. Der Magen produziert verstärkt Säure (1. Basenflut). Die Konzentrationsfähigkeit sinkt.

Beschwerden: Herzschmerzen, Durst.

13 bis 15 Uhr (Dünndarm):
Beste Zeit für Mittagsschlaf und Verdauung. Der Körper befindet sich im Mittagstief, Blut wird für die Verdauung benötigt. Wer jetzt Sport treibt, beeinträchtigt seine Verdauung; erhöhte Gallensäurenproduktion; Blutdruck und Hormonspiegel sind niedrig; die Schmerzempfindung ist reduziert.

Beschwerden: Blähungen, Taubheit.

15 bis 17 Uhr (Blase):
Gute Zeit für Leistungssport. Der Körper kommt noch einmal auf Hochtouren. Das Mittagstief ist überstanden, man fühlt sich energiegeladen. Die Harnblase, ein wichtiges Entgiftungsorgan arbeitet besonders gut. Das Langzeitgedächtnis hat seine Hochphase. Blutdruck und Kreislauf erreichen ihr 2. Maximum.

Beschwerden: Blasenschwäche, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Schnupfen, Augentränen.

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17 bis 19 Uhr (Niere):
Entspannen, die Schmerzempfindlichkeit ist gering. Der Magensäurespiegel erreicht seinen Höhepunkt. Steigerung von Vitalität und Stoffwechsel. Die Niere filtert verstärkt. Der Magen produziert verstärkt Säure (2. Basenflut), Kräutertees wirken jetzt besonders gut. Zwischen 15 und 19 Uhr sollte viel getrunken werden.

Beschwerden: Menstruationsstörungen, Kreuzschmerzen, Asthma.

19 bis 21 Uhr (Kreislauf):
Durchblutung und Stoffwechsel sind angeregt. Zeit für ein romantisches Abendessen. Blutdruck und Puls werden heruntergefahren. Phase der Erholung und Entspannung der Hauptorgane, bei Störungen treten Depressionen auf.

Beschwerden: Herzbeschwerden, Krämpfe, Reizbarkeit, Fieber, Übelkeit.

21 bis 23 Uhr (Dreifacher Erwärmer):
Blutdruck und Puls sinken.(Meridian des Dreifach Erwärmer) Verdauungsorgane gehen in die Erholungsphase über. Das Immunsystem ist sehr aktiv, Regeneration der Hormondrüsen, gute Zeit zum Meditieren und Kraftsammeln, zum Entspannen und für die Liebe.

Beschwerden: Ohrenerkrankungen, Augenkrankheiten, Schläfenkopfschmerzen.

23 bis 1 Uhr (Gallenblase):
Die Kortisol-Ausschüttung wird heruntergefahren, der Körper beginnt sich zu entspannen. Die Vitalfunktionen wie Blutdruck, Herzfrequenz und Temperatur werden gesenkt, der Stoffwechsel ist träge. Die Haut regeneriert sich, (hohe Teilungsrate der Zellen), Zeit der Gallenkoliken, fettreiche Abendmahlzeiten belasten. Ideale Schlafenszeit. Essen und Alkohol belasten den Körper nun besonders.

Beschwerden: Migräne, Sehstörungen.

1 bis 3 Uhr (Leber):
Die Leistungsfähigkeit ist auf dem Tiefpunkt. Kälte wird stärker wahrgenommen. Große Entgiftungsphase der Leber; Patienten mit Leberproblemen und/oder Migräne (oft durch schwache Leber verursacht) wachen in dieser Zeit häufig auf. Die Leber kann sich nur im Schlaf regenerieren. Nikotin und Alkohol ist in dieser Phase besonders nachteilig. Der Körper braucht Ruhe. Er ist nun besonders empfindlich. Melatonin wird ausgeschüttet, wichtig für gutes Durchschlafen.

Beschwerden: Blutdruckanstieg, Müdigkeit, Abgeschlagenheit.

Menschen mit Herzinsuffizienz wachen um diese Zeit auf, weil sie wegen ihres Lungenödems schlecht Luft bekommen. Asthmaanfälle am häufigsten. Ferner stellt sich leicht Frösteln ein (Bezug Lunge - Haut). Bauchschmerzen, Bettnässen, Einschlafstörungen.

Wer Herz, Magen oder Milz nach diesem Plan stärkt, lebt gesünder und ausgeglichener.
Bringen Sie Körper und Seele in den optimalen Rhythmus.



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