Goldrausch in Europas Länder

Goldrausch in Europas Länder
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Der Goldpreis steigt immer mehr. Und je höher er steigt, desto mehr Menschen suchen auch in Deutschland und den anderen EU Ländern nach Gold. Doch wo wird man fündig? Welche Flüsse führen überhaupt Gold? Und wie hoch ist der Anteil an welchem Abschnitt des Flusslaufes?



An Flüssen und anderen unscheinbaren orten halten sich oft Menschen auf.. Sie waschen am an Fluss mit einer flachen Schüssel Sand oder Kies. Es sind Goldsucher. Jeder darf in Deutschland nach Gold suchen. Theoretisch muss man zwar beim jeweiligen Bundesland einen Antrag auf eine Schürflizenz stellen. Aber wohl noch nie hat ein Polizist einen Menschen in Gummistiefeln in einem Bachbett nach dessen Schürflizenz gefragt.

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Wer Gold im Boden findet (etwa alte Goldmünzen), der muss dieses als Fund dem Land melden. Ein Goldfund im Erdreich gehört also dem jeweiligen Land. Ganz anders ist es bei einem Wasserfund, ob im Meer oder im Fluss, da gehören Schätze nach deutschem Recht nicht zum staatlichen Eigentum des jeweiligen Bundeslandes und dürfen behalten werden. In den vergangenen Wochen gab es aus folgenden Orten Berichte über erfolgreiche Goldsucher, die in einem Bachbett oder am Flussufer fündig geworden sind: Bad Reichenhall, Haag, Landshut, Mühldorf am Inn, Pfarrkirchen, Zwiesel, Elchesheim-Illingen, Hausach, Rheinzabern, Germersheim, Mainz, Wuppertal, Hagen, Waldeck, Goldisthal, Katzhütte, Theuern, Weida (Thüringen) und Mylau (Vogtland).

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Das Gold in deutschen Flüssen stammt aus Primärlagerstätten in Bergen, wo die Zuflüsse entspringen. Ein Beispiel: Das Gold im nordhessischen Flüsschen Eder lässt sich bis zum Eisenberg bei Korbach zurückführen, wo im Gestein von Geologen noch ein bis zehn Tonnen Gold vermutet werden. Das Gold wird aus dem Gestein ausgewaschen und findet sich im Wasser als Goldflimmer. Je weiter entfernt man von der Goldquelle nach Gold in einem Fluss sucht, desto feiner wird der Goldflimmer im Wasser. Das gilt für alle deutschen Flüsse, ein Beispiel: Bei Straßburg enthält eine Schaufel voll Rheinsand heute nach einem Hochwasser etwa zehn und bei Mannheim etwa 40 Gold-Flitterchen.

Es lohnt sich ein neues Hobby anzueignen, denn Gold schürfen kann auch viel Spaß machen. Man sollte nur nicht so wie in alten Yukon-Zeiten mit Revolver und Esel am Flussbett Camper. Und denken Sie daran, erzählen Sie niemanden ihre wertvollen Plätze wo es Gold zu schürfen gibt, sonst sammelt sich dort noch ne Goldgräber-Stadt zusammen.


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