Das Medizirad: Das Symbol der Ganzheitlichkeit des Lebens

Das Medizirad: Das Symbol der Ganzheitlichkeit des Lebens
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Das Medizinrad ist ein uraltes medizinisches Ritual, das bereits vom Sun-Bear-Volk, dem nordamerikanischen Urvolk von dem alle Indianerstämme abstammen vollzogen wurde.

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Das Medizinrad dient dabei als Weg um sich Klarheit über aktuelle Lebensfragen zu verschaffen oder um die Ursache einer Krankheit oder eines Ungleichgewichtes in der Gemeinschaft herauszufinden. Das Medizinrad kann Blockaden, Hindernisse, Schwierigkeiten aufzeigen und deren Lösungen erfahrbar machen.

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Was ist ein Medizinrad?

Medizinräder sind Steinkreise, die sich überall in der Welt finden. Sie sind ein Spiegel des Universums und damit ein Spiegel unserer Seele, Symbole für die Verbundenheit und das Gleichgewicht allen Lebens der Elemente, der Tiere, Pflanzen und der menschlichen Qualitäten. Medizinräder waren und sind Zentren, an denen Menschen zusammenkommen zu Zeremonie, Tanz, Gesang, um etwas über ihr Leben zu erfahren, Heilung zu empfangen und der Erde zu danken. Wie eine Landkarte verhilft uns das Medizinrad zu einer ganzheitlichen Orientierung in unserem Leben. Es lehrt uns Vollkommenheit, Gleichgewicht, Harmonie und Verbundenheit. Es zeigt uns, wie wir diese heilenden Qualitäten in unser Leben bringen können, indem es auf unseren Platz im Leben verweist und uns von unserem einzigartigen Lernpfad erzählt. 36 Steine symbolisieren diese Kräfte und bilden damit das Medizinrad.

Das Medizinrad kann auch den Lauf einer Aufgabe oder eines Projektes darstellen, wie eine Blüte, die sich entfaltet. Es kann uns helfen eine momentane Situation zu analysieren und zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir brauchen, um wieder in unsere Mitte zu kommen, ausgeglichen, in Balance zu sein und in unserer Kraft zu sein. Das Medizinrad lehrt ein neues, ganzheitlich-spirituelles Verständnis von Natur und Erde. Es basiert auf der indianischen Vorstellung vom menschlichen Leben als einem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt; einem Kreis, der seinerseits eingebettet ist in den Zyklus des Kosmos, der den Menschen umschließt. Nach diesem Verständnis tritt der Mensch an einem bestimmten, zu ihm passenden Mond in den Kreis ein. Ihm werden damit gewisse Kräfte, Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten verliehen, die im Symbol des jeweiligen Tieres (Krafttiere) ihren Ausdruckfinden.

Das aktive und rezeptive Energieprinzip

Das Medizinrad spiegelt das vollkommene Gleichgewicht der aktiven und rezeptiven Energien wider, die einander in der Natur ergänzen. Energie durchfließt die Natur auf zwei komplementäre Arten, die man als aktiv und rezeptiv bzw. männlich und weiblich bezeichnen kann. Das aktive Energieprinzip hat einen Bezug zu den Elementen Feuer und Luft, das rezeptive Prinzip zu Wasser und Erde. Bei allen zwölf Geburtszeiten ist eine aktive und rezeptive Energie mit dem jeweiligen Elementaspekt verbunden. Die beiden Energieprinzipien wechseln einander auf dem Medizinrad ab und schaffen so ein Gleichgewicht von aktiven und rezeptiven Energien, wie es auch in der Natur besteht. Aktive Energie entspricht der Sonne und bewusstem Handeln. Unter diesem Prinzip geborene Menschen streben nach Erfahrung. Sie sind begrifflich orientiert, tatkräftig, extrovertiert, praktisch veranlagt und denken analytisch. Die rezeptive Energie wird mit dem Mond in Verbindung gebracht sowie mit unbewusstem Handeln. Solche Menschen lassen Erfahrungen lieber auf sich zukommen. Sie sind intuitiv, nachdenklich und emotional veranlagt, wollen umsorgen und bewahren.

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Das Medizinrad ein Schutzsymbol für unterschiedlichen Kulturen

Ein Medizinrad ist ein Schutzsymbol. Er hat weder Anfang noch Ende. Das Symbol des Rads oder Kreises taucht in den unterschiedlichen Kulturen als Medizinrad auf: Bei den Indianern als Medizinrad, als Keltenrad bei den Kelten, als Lebensrad und Mandala bei den Buddhisten, als Steinkreise in Gambia und Senegal, auch die Inkas und Maya haben es schon als Legesystem benutzt, bei den Maori ist es das Versammlungshaus, das nach den 4 Himmelsrichtungen ausgerichtet ist, ja sogar die Pyramiden in Ägypten sind eine Art Medizinrad. Das Medizinrad wird in traditionellen Zeremonien verwendet und in jüngerer Zeit in künstlerischen Darstellungen als Symbol für das Volk und die Kultur verstanden.
"Lehrt eure Kinder, was wir unseren Kindern lehrten. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen - der Mensch zur Erde. Alles ist miteinander verbunden wie, das Blut das eine Familie vereint"
Symbolik der Lakota

Bei den Lakota besteht das Medizinrad aus einem Reif mit vier Speichen. Die Zahl vier hat eine besonderen Bedeutung in ihrer Mythologie, sie steht für die Himmelsrichtungen und die zentralen Werte woksape (Weisheit), woohitika (Tapferkeit), wowacintanka (Seelenstärke) und wacantognaka (Großzügigkeit) des Volkes. Häufig wird es mit Tiersymbolen verbunden.

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Beschreibung des Medizinrades

Das Medizinrad besteht aus 36 Steinen und ist ein Ort der Kraft. Diese Steine haben alle ihren ganz bestimmten Platz und ihre eigene Qualität. Der erste Stein liegt in der Mitte innen und symbolisiert die Schöpfung. Der nächste Schritt ist der innere Kreis mit Mutter Erde, Vater Sonne und Großmutter Mond und den 4 Elementen. Den äußeren Kreis bilden die 4 Himmelsrichtungen (die Schwester der Winde) und die 12 Geburtstotems (auch Sternzeichen genannt). Die Speichen des Rades, auch Seelenpfade genannt, die über die 4 Richtungen gelegt werden, verbinden nun den inneren mit dem äußeren Kreis. Nach dem eigentlichen Ritual dem Legen, wird das Medizinrad mit Maismehl versiegelt, wobei dadurch der eigentliche heilige Raum entsteht. Durch eine Reise im Medizinrad hat man die Möglichkeit Antworten auf Fragen zu erhalten, oder sich einfach dem Wesen der Steine hinzugeben.

Die 12 Geburtstotems

Gans 21. Dezember bis 19.Januar
Otter 20. Januar bis 18. Februar
Puma* 19. Februar bis 20. März
Habicht* 21. März bis 19. April
Biber 20. April bis 20. Mai
Hirsch 21. Mai bis 20. Juni
Specht 21. Juni bis 21. Juli
Stör* 22. Juli bis 21. August
Bär 22. August bis 20. September
Rabe 21. September bis 21. Oktober
Schlange 22. Oktober bis 20. November
Wapiti* 21. November bis 20. Dezember

* In manchen Beschreibungen werden die mit * kennenzeichneten Tiere durch den Wolf (Puma), Falke (Habicht), Lachs (Stör) und die Eule (Wapiti) ersetzt. 


Das Wakan-Tanka

Im Herzen des Medizinrades liegt in einem Kreis die S-Form, das Symbol für die Quelle, die allem Leben spendet, was auch immer eine physikalische Form annimmt - scheinbar aus dem Nichts. Die Prärie-Indianer Nordamerikas nannten es Wakan-Tanka (die Große Macht). Diese Kraft lässt sich auch als Energie verstehen, die Form annimmt - oder als Form, die wieder zu Energie wird - im unendlichen Fluss des Lebens. Der am 19.6.1992 verstorbene Medizinmann Sun Bear  hat immer betont, wie wichtig es naturnah lebenden Völkern ist, dass sich jeder Einzelne nach seinen Möglichkeiten entfaltet, um so sich selbst und der Gemeinschaft eine kraftvolle Hilfe zu sein. Sun Bear hat seinen Nachfolgerinnen ein großes Vermächtnis hinterlassen.

Der Innere Kreis
  1. Da der Grosse Geist am Anfang war, wird sein Symbol auch als erstes gelegt.
    Das Zentrum des Energierades, es steht für sich alleine. Es steht für die Kraft der Schöpfung. Die Schöpfung ist in allem und doch ist sie keines von diesen allein. Sie ist der Anfang und das Ende des Lebens, das große Mysterium in allen Dingen und um alle Dinge herum, die universelle Energie. Sie steht für die Bewegung, die Aktivität und ist der Puls dieser heiligen, niemals endenden Kraft.
  2. Der Zweite Stein symbolisiert die Mutter Erde.
    Dieser Stein steht für die Liebe und den Neuanfang, weichen Mutter Erde ihren Kindern immer wieder gewährt. Das Tiertotem, das mit Mutter Erde assoziiert wird, ist die Schildkröte. Dieser Ort im Medizinrad lehrt Dich, die nährende weibliche Energie in Dir und auf der Erde insgesamt zu finden.
  3. Der Dritte Stein symbolisiert die Vater Sonne.
    Dieser Stein steht für das Wachstum und die Klarheit, die die Sonne der Erde bringt. Das Tiertotem, weiches mit Vater Sonne assoziiert wird, ist die Eidechse. Dieser Stein lehrt Dich, den Kein der männlichen Energie und das aktive Prinzip des Universums zu finden. Grenzen zu setzen und Nein zu sagen.
  4. Der Vierte Stein symbolisiert Großmutter Mond.
    Dieser Stein würdigt das Vertrauen, weiches aus den inneren Energien des Mondes kommt. Der Mond ist die führende Kraft des weiblichen Lebens. Es ist ein Aspekt des Weiblichen, das stark genug ist, um empfänglich zu sein und sich dem Leben hinzugeben. Er ist das, was wild genug ist, um die aktiven Kräfte zu verfuhren und visionär genug, um sich das neue Leben vorzustellen, das aus dem alten erwächst. Das sanfte, weiche Licht von Großmutter Mond beleuchtet die Schattenseiten Deines Wesens, Teile von Dir, die Du niemals gewagt hast bei Licht zu betrachten. Hier findest Du den Seetaucher.
Die Elementen Clans
  1. Der Fünfte Stein symbolisiert den Clan der Erde (Schildkrötenclan).
    Er steht für solide, schöpferische und stärkende Kraft, allerdings auch für die langsamste Kraft. Hier kannst Du solides Wachstum und Sinn für Erdverbundenheit erlernen. Es ist der Ort, an dem Du wahre Bedeutung einer tiefen Beziehung zur Erde Kennen lernen kannst und bemerkst, auf welche vielfältige Weise Du mit ihr verbunden bist. Hier ist wirkliches Mitgefühl für die Menschen und die Gabe, die Liebe zur Erde anderen zu schenken und sie weiterzuvermitteln, erfahrbar.
  2. Der sechste Stein symbolisiert den Clan des Wassers (Froschclan).
    Der Froschclan steht in Verbindung mit allen Wassern. Hier findest Du Beweglichkeit auf allen Ebenen Deines Wesens. Hier kannst Du die Trans formativen, erfrischenden und regenerierenden Kräfte dieses flüssigsten aller Elemente kennen Lernen. Wasser erscheint nur als etwas Formloses, bringt jedoch zahlreiche Formen hervor. Es ist der wahre Lebensquell. Ohne Wasser gibt es kein Leben, nicht so wie wir es kennen. Der Froschclan steht für deine Tränen.
  3. Der siebte Stein symbolisiert den Clan des Feuers (Donnervogelclan).
    Der Donnervogelklan ist der Clan von Vitalität und innerer Wandlung. Das Feuer kann den Menschen helfen, aber es kann sie auch zerstören. Feuer verwandelt alles, was es berührt und reduziert es auf seine Grundbestandteile. Dieser Stein macht die Dualitäten des eigenen Lebens bewusst und hilft, die Realitäten auf allen Ebenen des Wesens zu erkennen.
  4. Der achte Stein symbolisiert den Clan der Luft (Schmetterlingsclan).
    Der Clan des plötzlichen Wandels, hier ist alles stetig und ständig in Bewegung. Der Ort des Windes. Die Energie der Luft ist aktiv und transformierend, sei es als sanfte Brise oder als Orkan. Luft enthält den Lebensodem. Der Wind scheint frei zu sein und weckt die Sehnsucht nach Freiheit. Der Wind geht wohin er will, tut was er will und wirkt auf alles, was er berührt.
Der äußere Kreis: Die Vier Winde oder die Hüter des Geistes
  1. Waboose, Hüter des Geistes im Norden
    Element: Luft; Symbol: Der Weiße Büffel; Jahreszeit: Winter; Tageszeit: Mitternacht;. Der Lebensabschnitt, in dem wir älter geworden sind, in dem unser Haupt schneeweiß wird, wo wir als Neugeborene wieder zur Welt kommen. Der Norden ist die widersprüchlichste Zeit auf dem Medizinrad. Es ist die Zeit in der die Dinge zu schlafen scheinen. Dennoch findet in diesem scheinbaren Winterschlaf ein tief greifendes Wachstum statt. Die Zeit der Bestandsaufnahme, der Reflexion, der Ziele und Absichten. Vorbereitung auf TOD und GEBURT.
  2. Wabun, Hüter des Geistes im Osten
    Element: Feuer; Symbol: Der Goldene Adler; Jahreszeit: Frühling; Tageszeit: Morgengrauen;. Die Pflanze von Wabun ist der Tabak. Der Lebensabschnitt ist das Säuglingsalter sowie die frühe Kindheit. Wabun steht für den Neuanfang, neues Wachstum, Frische, die Neuigkeit sowie für Begeisterung und Kreativität. Der Durchbruch des Lichts, das auf jede Dunkelheit folgt. Die Zeit der Unschuld und des Erwachens. Der Augenblick ist ein Neuanfang. Es ist eine Magische Zeit, nichts ist mehr unmöglich. Lasse den Schöpfer frei durch Dich hindurch fließen.
  3. Shawnodese, Hüter des Geistes im Süden
    Element: Wasser; Symbol: Der Kojote; Jahreszeit: Sommer; Tageszeit: Mittag;. Der Lebensabschnitt ist das Ende der Kindheit das Jugendalter und das junge Erwachsenenalter. Shawnodese wirkt sehr widersprüchlich. Eine Zeit des schnellen Wachstums, in der alle Wesen so schnell nach Erfüllung des Wachstumsprozesses streben müssen, dass sie nicht einmal Zeit haben, den Pfad des Schöpfers in Frage zu stellen. Vertraue dem Schöpfer, der Kojote unterstützt trickreich, dass wir in dieser Zeit auch innerlich wachsen. Es wird Dir das genommen, wonach Du Dich sehnst, dann wird es Dir gegeben, um zu sehen wie Du damit umgehst.
  4. 12. Mudjekeewis, Hüter des Geistes im Westen
    Element: Erde; Symbol: Der Grizzlybär; Jahreszeit: Herbst; Tageszeit: Abenddämmerung,. Der Vater aller Winde. Der Lebensabschnitt ist das Erreichen des Erwachsenenalters und der Reife. Die wichtigste Lektion von Mudjekeewis ist, die Verantwortung für Mutter Erde und für alle unsere Verwandten auf ihr zu fühlen. Der Westen ist eine Zeit der Stärke im menschlichen Leben und eine Zeit des Ausgleichs. Werde erwachsen wie der Bär, habe keine Angst davor, wage den Schritt in Dein Leben. Diene mit Stärke, Mut, Grazie und Kompetenz.
Die zwölf Monde
  1. Schneegans, Mond der Erderneuerung
    Dieser Mond beginnt zur Zeit der Wintersonnenwende, wenn Vater Sonne von seiner Reise nach Süden zurückkehrt und die Wärme bringt, die das Leben in Mutter Erde und all ihren Kindern stimuliert. Sei Du als Sender und Empfänger kosmischer Energie so klar wie Kristall, als Vermittler alten Wissens so bedeutend wie der Birkenbaum und Traditionen und Ritualen gegenüber so respektvoll wie die Schneegans.
  2. Otter, Der Mond der Rast und Reinigung
    Die Otter-Position hilft Dir, Mitmenschen, aber auch Dich selbst wirklich zu mögen und menschenfreundlichere Ansichten zu entwickeln. Der Otter lehrt Dich, zu kommunizieren und Deinen Intellekt ebenso wie Deine romantischen Gefühle zu wecken. Er sagt Dir: spiele!
  3. Puma Der Mond der großen Winde
    Der Puma kann die Menschen in dieser Position die wahre Bedeutung von Werten und deren Bewahrung lehren. Hierbei hilft Dir der Türkis, der mit der Energie des Pumas verbunden ist. Der Wegerich, die Pflanze des Pumas, kann Dich mit deinen heiligen Fähigkeiten vertraut machen und der Puma kann Dich in die hierzu erforderlichen Geheimnisse und in die Notwendigkeit, einen sicheren Bereich abzustecken, einführen. Mitteilen Deiner wahren Gefühle und Deines Bedürfnisses, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.
  4. Roter Habicht Der Mond der knospenden Bäume
    Hier findest Du den als Mittler zur Energie des Roten Habichts den Feueropal, der
    Dich lehrt, Wie wichtig das Wasser (die Emotion) für Dich ist, um die Energie des Feuers nicht überhand nehmen zu lassen. Der Löwenzahn, die Pflanze des Roten Habichts, zeigt Dir, wie vorteilhaft es ist, sowohl Wurzeln zu schlagen als auch zu fliegen. Wie schön es ist, frei zu sein, weit und scharf zu sehen.
  5. Biber, Der Mond der wiederkehrenden Frösche
    Hier lehrt Dich der Biber, Erde und Himmel in Balance zu bringen, für Dich selbst und für andere zu sorgen. Hier hängt das Lot für Stabilität, für den Wert harter Arbeit für das Glück und die Fähigkeit eine geordnete und schöne Umwelt zu gestalten.
  6. Hirsch, Der Mond der Maisaussaat
    Der Moosachat als Mittler zur Energie des Hirsches lehrt Dich, deutlich Deine Verbindung mit dem Mineral- und Pflanzenreich zu sehen. Die Scharfgabe gibt Dir als Pflanze des Hirsches Reinlichkeit und Kraft. Der Hirsch demonstriert die Schönheit graziler und schneller Bewegungen. Hier stecken Ecken und Kanten Deiner Persönlichkeit, hier ist die Bereitschaft, tiefe Gefühle zu zeigen.
  7. Specht Der Mond der kraftvollen Sonne
    Vom Karneol, der mit der Energie des Spechts verbunden ist, kannst Du Deine starke Verbindung zum Herzen spüren lernen. Vom Specht erfährst Du, die Notwendigkeit, Dich selbst auszudrücken. Der Mond der kraftvollen Sonne betont die Wichtigkeit von Gefühlen und das Bedürfnis nach einem sicheren Zuhause. Der Specht klopft für den eigenen Standpunkt ohne Gefühlsduselei.
  8. Stör, Der Mond der reifenden Beeren
    Hier findest Du Deine eigene Kraft und erfährst, dass Dein Herz die Quelle dieser Kraft ist. Hier sind Deine Süße, aber auch die Dornen der Himbeere, die Du abspreizt, um Dich zu schützen. Der Stör vermittelt Deinen Tiefgang und das Bedürfnis, zu lehren, aus der Mitte Deines Herzens zu leben, Mitgefühl zu zeigen und Dich Deinen Ängsten zu stellen.
  9. Braunbär, Der Mond der Ernte
    Der Braunbär lehrt die Fähigkeit zu kreativer Neugier, ein gutes Urteilsvermögen, den Sinn für Gerechtigkeit und verborgene Bereiche von Herz und Seele zu erobern. Dieser Ort steht dafür, wirklich zu verstehen, was Arbeit und Pflicht bedeuten. Der Bär zeigt Dir den Weg, fort von übergroßer Kritik und Zynismus.
  10. Rabe, Der Mond der fliegenden Enten
    Der Rabe zeigt Dir die Fähigkeit, Dich im Gleit- oder Sturzflug zu bewegen, die Fähigkeit, Dich anzunehmen, sowohl zu besänftigen als auch zu irritieren. Die Energie von Erde und Sonne in Dein Wesen aufzunehmen und Botschaften des Herzens zu verstehen. Dich sowohl auf der Erde als auch in der Luft wohl zu fühlen. Unentschlossenheit und Wankelmut sind die Botschaften des Raben.
  11. Schlange, Der Mond der ersten Fröste
    Die Schlange lehrt Dich Deine Energie zu Konzentrieren und sensibel für alle Energien zu sein. Die Schlange zeigt Anpassungsfähigkeit und die Möglichkeit, sich in alle Stille an Orte zu begeben, vor denen sich andere fürchten. Sie zeigt Dir, wie Du den Kontakt zur Erde nicht zu verlierst.
  12. Elch der Mond des langen Schnees
    Der Elch lehrt Dich, die Gedanken und Gefühle anderer widerzuspiegeln, sanft und stark zugleich zu sein und er führt die Kraft der Schönheit, der Majestät und die Kunst des Zusammenspiels vor, und lehrt Dich mit der Widersprüchlichkeit von Natur und Leben umgehen zu können

Die Seelenpfade: Der Pfad der Seele im Norden
  1. Reinigung
    Hier spielt der Waschbär, er hilft bei der physischen Heilung. Er steht für die Entgiftung des Körpers, um alle Unreinheiten zu beseitigen. Auf der geistigen Ebene hilft er übernommene Vorstellungen abzuschütteln und sich aus alten Denkschemata zu lösen und Emotionen freizusetzen. Auf der geistig seelischen Ebene verhilft er zur Erkenntnis, was wirklich heilig ist.
  2. Erneuerung
    Der Regenwurm. Er sagt Dir, wie Du eine gesündere Einstellung zu Deiner Umwelt und zu Deinem Platz in ihr finden kannst. Und er zeigt, wie Du besser mit Dir selbst umzugehen und auf Deine Gefühle zu achten lernst. Diese Position kann Dir helfen, Deinen Glauben an den Schöpfer und an das Gute im Leben zu erneuern.
  3. Reinheit
    Hier springt der Delphin durch die Lüfte. Er steht für die Unverdorbenheit Frische, Unbefangenheit die Fähigkeit, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen. Wenn Du zu einer Haltung der Unschuld, zu echter Begeisterung zurückkehren möchtest, dann höre was der Delphin zu sagen hat.
Der Pfad der Seele im Osten
  1. Klarheit
    Der färben prächtige Kolibri steht hier. Er weiß um das Geheimnis, dass die Klarheit zwei Seiten hat. Diese kann dir einerseits die Weite öffnen, aber sie kann auch zum Gefängnis werden, in das Du Dich selbst sperrst. Er zeigt Dir, "wacher" zu sein und Dich verständlicher zu machen.
  2. Weisheit
    Die Eule spricht über die Weisheit zu Dir, wenn Du wissen musst, wo Deine körperlichen Grenzen sind. Körperliche Weisheit ist umfassendes Verständnis der Funktionen Deines Körpers sowie des Lebens als Ganzes. Rufe die Eule wenn Du bereit bist innerlich zu reifen.
  3. Erleuchtung
    Hier funkelt das Glühwürmchen. Die Erleuchtung ist auf der körperlichen Ebene die Fähigkeit, die heilige Energie in Gestalt des Schöpfers frei und ungehemmt durch Dich hindurch fließen zu lassen, auch wenn es nur für eine Sekunde ist.
Der Pfad der Seele im Süden
  1. Wachstum
    Das Kaninchen spricht über Wachstum, Wandel, Entwicklung, Entfaltung, Erweiterung und Reife. Wenn Du Dein Wissen und Deine Persönlichkeit Erweitern und vertiefen möchtest, sprich mit dem Hasen, er hat eine Menge zu erzählen. Seelisch steht das Kaninchen für die Ernte, für Evolution. Fühle mit dem Kaninchen, wenn Du bereit bist, für Dein eigenes Leben die Verantwortung in die Pfoten zu nehmen.
  2. Vertrauen
    Hier schwimmt der Lachs. Er hat eine Geschichte parat über Vertrauen, Zuversicht und Selbstsicherheit. Du akzeptierst was ist und bist folglich bereit, Dich ganz dem Leben hinzugeben. Hier kannst Du Dein Misstrauen überwinden, endlich Zuhause anzukommen.
  3. Liebe
    Hier schleicht der Wolf. Wenn Du wissen willst, was Sinnlichkeit bedeutet, Vereinigung, Berührung, wenn Du in Deiner Beziehung nach Außen und zu Deinem eigenen Körper mehr Freude erfahren willst, dann solltest Du den Wolf aufsuchen.
Der Pfad der Seele im Westen
  1. Erfahrung
    Hier bläst der Wal. Er sagt: "Erfahrung ist handeln und lernen durch handeln." Geistige Erfahrung ist, durch Versuche und Irrtümer zu lernen, und zu behalten, was man gelernt hat. Hier findest Du emotional mehr Stabilität, Zuversicht und innere Beteiligung. Der Wal kennt Geschichten, welche Dir helfen, Dir Deiner Gefühle bewusst zu werden und Dich mit ihnen wohl zu fühlen.
  2. Einsicht
    Hier pfeift die Maus. Einsicht ist die Fähigkeit, nach innen zu schauen. Lasse alles, was Du von Dir gibst, von Deiner inneren Stimme leiten. Bei – Dir – Selbst - Sein. Trete in die Verbindung mit dem heiligen Schöpfer. Schaue Dich selbst ganz an.
Die Stärke

Hier begegnest du der Ameise. Sie kennt Märchen über den ständigen Energiefluss und über die Macht. Um Stärke zu gewinnen, musst du Deine Grenzen kennen und unerschütterlich an Deinem Vorhaben festhalten. Es ist der Ort der geistigen Disziplin. Was willst Du wirklich?
Wir wünschen uns, in einer Welt zu leben, in der wir uns und unserer Umwelt achtsam und respektvoll begegnen.
Noch zeigen uns allerdings Natur- andere Katastrophen sowie ein großes Ungleichgewicht in Ökonomie und Ökologie auf der ganzen Welt, dass wir kaum weiter von unseren Wünschen entfernt sein könnten. Auch der Umgang mit Mitmenschen und anderen Lebewesen ruft nach einem Wandel.

Es ist an der Zeit, mit der äußeren und der eigenen inneren Natur in Kontakt zu treten, um in Ganzheit und Verbundenheit zu handeln.



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