Survival: In der Welt überleben

Survival: In der Welt überleben
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Die Begriffe Survival oder Überleben fassen Fertigkeiten zusammen, die ein Überleben in lebensbedrohlichen Situationen ermöglichen sollen. Anwendung finden dabei verschiedenste Techniken und Hilfsmittel aus aller Welt, um die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wasser und Schutz zu gewährleisten.

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Wie sichert man das eigene Überleben fernab von Supermarkt und Infrastruktur? Wir sagen Ihnen, welche Regeln Sie beachten sollten um die Wildnis zu bezwingen.

Es gibt vier physikalische Grundbedürfnisse, die befriedigt werden wollen. Man benötigt ein Dach über dem Kopf, Wasser, Wärme und natürlich Nahrung. Ist für diese elementaren Dinge gesorgt, kann man in jeder Umgebung überleben. Ob Stromausfall in der Stadt, Autotrip oder Wanderung mit unzureichender Ausrüstung. Zwei Fragen stellen sich dabei: Wie stark bin ich von anderen abhängig? Und wie stille ich mein Verlangen ohne Konsum nur durch aktive Selbsthilfe?

Der Mensch benötigt in völliger Ruhe (etwa beim Schlafen) einen Grundumsatz von etwa 1500 bis 1700 kcal pro Tag, um zu überleben. In Krisensituationen muss von einer deutlich erhöhten Leistung des Körpers ausgegangen werden. Der Leistungsumsatz kann schnell 3000 kcal pro Tag pro Person und mehr erreichen. Um den Verlust auszugleichen, muss dem Körper täglich diese Energie per Nahrung zugeführt werden, andernfalls kommt es bei normalgewichtigen Menschen nach etwa 50 bis 80 Tagen bei immer schnellerem Kräfteverfall zum Hungertod.

Die Vorratshaltung als einfachste Überlebenstechnik zielt darauf ab, diese Energiezufuhr auch dann aufrechtzuerhalten, wenn es aufgrund eines Schadensereignisses oder einer Katastrophe keine Nahrungsmittel mehr zu kaufen gibt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät einen Vorrat für 14 Tage anzulegen, wobei es einen täglichen Leistungsumsatz von nur 2000 kcal annimmt. Sind die Vorräte vor einer Normalisierung der Lage aufgebraucht, benutzt der Survivalist die Überlebenstechniken Jagen und Sammeln oder langfristig Ackerbau und Viehzucht, um seinen Nahrungsbedarf zu sichern.

Der einfachste Weg ist vegetarische Nahrung. Am besten kocht oder dünstet man die gesammelten Pflanzen im Wasser. Geschmack ist hier nicht unbedingt der entscheidende Faktor, sondern dass man satt wird und Brennstoffe für den Körper aufnimmt. Die nächste wichtige Nahrungsressource sind Insekten.

Der tägliche Wasserbedarf des Menschen in gemäßigten Klimazonen bei durchschnittlicher Belastung liegt mittel- bis langfristig bei mindestens 1-2 Litern. Verschüttete Menschen konnten jedoch bis zu 78 Stunden ohne Wasserzufuhr im Schatten überleben. Bei körperlicher Anstrengung und entsprechenden Temperaturen kann der Bedarf schnell über 6 Liter pro Tag ansteigen. Wird dem Körper das Wasser nicht in Form von wasserhaltigen Lebensmitteln oder Getränken zugeführt‚ kommt es zum Verdursten. Bei einer wüstenartigen mittleren Tageslufttemperatur von 43 °C kommt es ohne Wasserzufuhr bereits nach ca. 24 Stunden zum Verdursten, bei 37 °C nach ca. 48 Stunden. In Mitteleuropa dürfte jedoch die medizinische Faustregel, nach der ein Überleben ohne Wasser drei Tage lang möglich ist, realistischer sein. Andere Schätzungen gehen von einem noch längeren Zeitraum bei einer Umgebungstemperatur von 15 °C aus. Die Werte sind allerdings auch von der relativen Luftfeuchtigkeit abhängig. Wie bei den Nahrungsmitteln steht die Vorratshaltung als Überlebenstechnik an erster Stelle. Im allgemeinen wird von verschiedenen Organisationen ein Vorrat von 1,5 bis 2,5 Liter Wasser pro Tag und Person als angemessen betrachtet.

Wasserfilter

Verunreinigtes Wasser kann man leicht durch einen selbstgebauten Wasserfilter säubern. Dazu benötigt man Stoff, Kohle, Sand, Kies und Moss in dieser Reihenfolge und ein Gefäß mit einem kleinen Auslauf. Die Kohle wirkt dabei antibakteriell und filtert die feinsten Schwebestoffe heraus. Das Wasser der ersten Filterdurchläufe sollte nicht getrunken werden da sich die Materialien erst selbst auswaschen müssen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Wasser zu destillieren, also den Wasserdampf aufzufangen. Bei dieser Methode bekommt man jedoch nicht alle Schadstoffe, wie etwa den im Urin enthaltenen Ammoniak herausgefiltert. Destilliertes Wasser sollte man mit Vorsicht genießen da es keine Salze enthält und somit gefährlich für den Körper ist. Dem kann man mit Beimischung von etwas Salzigem oder Mineralhaltigem (zum Beispiel Gesteinsstückchen) entgegenwirken. Man kann auch ein Wasserfilter mitnehmen, da gibt es auch kleine und große Varianten.

Feuer Organisieren

Auch ohne Streichhölzer lässt sich ein Feuer entfachen: Ein wenig Übung und einen wirklich trockenen Zunder verlangt die Methode mit Feuerstein und Messer. Mit gefühlvoller Wucht streicht man mit dem Messer an der Seite des Feuersteins entlang, um so einen Funken zu erzeugen. Fängt der Zunder durch den Funken an zu glimmen, wird mit Hilfe von kontrolliertem Pusten die Glut angefacht.

Die wohl bekannteste Technik ist das Feuerbohren. Dazu benötigt man ein Feuerbrett aus Weichholz und einen etwa fingerdicken Bohrer aus möglichst hartem Holz. Ein Bogen mit einem Stück Kordel dient als Sehne, die nicht zu stramm gespannt sein darf. In das Feuerbrett kratzt man eine kleine Vertiefung, in die der angespitzte Bohrer eingesetzt wird. Durch Reibung wird dann Zunder auf dem Feuerbrett entfacht. Das beste ist wenn man ein Feuermesser oder Feuerstahl nutzt oder besitzt.

Wichtig ist immer Wind und Wasserfeste Kleidung, ohne die ist es ein Extrem in der Natur. Überleben in der Wildnis geht auch auf die Psyche, oft ist es aber so das man zu beschäftigt und müde ist um irgendwelche Psychogedanken aufzubauen. Inder Krise gibt es viele Dinge zu beachten, wie bereits erwähnt ist Wasser und Nahrung, aber auch die richtige Kleidung und die richtige Ausrüstung ist sehr wichtig. Gefahren gibt es ebenso sehr viele, von kleinen Wunden bis hin zu Lebensgefährlichen Begegnungen mit Tieren oder Kriminellen Menschen, also immer gute Waffen dabei haben.

Bauen Sie eine Verbindung zur Erde auf, zur Natur und besonders zur Realität. Wenn diese Strukturen nicht da sind wird es schwer zu Überleben.

Es gibt auch viele Bücher über das Leben in der Wildnis und in Krisenzeiten oder gar bei Katastrophen. Die richtige Vorbereitung ist sehr Wichtig, ohne Vorbereitung merkt man im Geschehen schnell das es ein Desaster wird. Die vorgestellten Artikel sind sehr gut geeignet und ein muss für die Vorsorge, aber noch nicht alles, denn es fehlt noch eine menge an Ausrüstung. Seien Sie Achtsam, dann könnte es gut gehen.



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