Katsushika Hokusai einem der bedeutendsten Künstler Japans

Katsushika Hokusai einem der bedeutendsten Künstler Japans
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Im Jahre 1760 wird Katsushika Hokusai (jap. 葛飾 北斎) in Honjo, einem Stadtteil von Edo geboren. Honjo ist heute ein Teil des Stadtbezirks Sumida in Tōkyō. Edo wurde nach der Meiji-Restauration 1868 in Tōkyō umbenannt.

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Hokusai gilt als einer der wichtigsten japanischen Holzschnittkunst in der Ukiyo-e-Tradition, die in ihren Werken das unbeschwerte, vergängliche Leben der Menschen Japans darstellen.

Neben seinen weltberühmten Holzschnitten, wie etwa den 36 Ansichten des Berges Fuji, die als Ikonen der Kunstgeschichte gelten, schuf er auch Gemälde, schrieb und illustrierte Romane. Darüber hinaus hat Hokusai zahlreiche Porträts von Kabuki-Schauspielern angefertigt und den heute so populären Begriff des Manga (北 斎 漫画 japanischen Comics) durch seine Skizzenbücher mitgeprägt.

Hokusai Leben und Künstlerische Ausbildung

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Hokusai wurde in Bezirk Edo, dem heutigen Tokio, im neunten Monat des zehnten Jahres der Horeki-Periode geboren. Es wird angenommen, sein Vater war der Spiegelmacher Nakajima Ise (中島伊勢), der für den Hof des Shōgun arbeitet.

Hokusai Malerei begann im Alter von sechs. Mit 14 wurde er Schüler von einem Holzschnitzer Katsukawa Shunshō und wurde in seiner Werkstatt aufgenommen, wo er bis zum Alter von 18 war. Shunshō war ein Künstler des Ukiyo-e, ein Stil, der Holzschnitte und Gemälde. Hokusai wurde Meister, und Leiter der Katsukawa Schule und von Katsukawa Shunsho ein Ukiyo-e Künstler anerkannt und erreicht in den 1790er Jahren einen ersten Höhepunkt.

Im Jahre 1793 begann die Entwicklung Hokusai anderen Stilrichtungen der Kunst. Danach wanderte Hokusai durch Japan. Er wechselte häufig seine Lehrer und Schulen und auch mehr als 30 Mal seinen Namen wie z.B. Shunro (der damals als Schüler von Katsukawa Shunsho mit Shunro signierte), Taito, Iitsu oder Manji und wohnte an etwa 90 verschiedenen Orten, wobei er seine Kunst immer weiter perfektionierte. Nebenbei verfasste Hokusai auch volkstümliche Romane. 1782 erschien sein erstes Buch mit eigenen Illustrationen.

Ab 1798 nahm er eigene Schüler an und unterrichtete sie in der Kunst des Holzschnitts und der Zeichenkunst. Von diesem Zeitpunkt an zeichnete er unter seinem bis heute bekannten Namen Katsushika Hokusai.

Im Jahr 1820, im Alter von 60 Jahren, erreichte Hokusai den Höhepunkt seiner Karriere. Da begann Hokusai zu seinem wichtigsten Werk zu produzieren. Einschließlich, sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji und Hundert Ansichten des Berges Fuji.

In seinem Nachwort zu einer 1834 gedruckten Ausgabe des Werkes „100 Ansichten des Berges Fuji“ schreibt er, der zuletzt eher als Maler denn als Holzschneider und Zeichner gesehen werden wollte: „Seit meinem sechsten Lebensjahr habe ich Dinge meiner Umgebung abgezeichnet. Seit ich 50 Jahre alt wurde, veröffentliche ich fortlaufend viele Werke. Doch waren meine Arbeiten vor dem 70. Lebensjahr unbedeutend. Erst mit 73 Jahren habe ich ein wenig von der Anatomie der Tiere und vom Leben der Pflanzen begriffen. Wenn ich mich darum bemühe, werde ich mit 80 weitere Fortschritte machen und mit 90 hinter die letzten Geheimnisse kommen können. Und wenn ich dann 100 Jahre alt bin, werden sich die einzelnen Striche und Punkte ganz von allein mit Leben füllen. Möge der große Geist des langen Lebens dafür sorgen, dass diese meine Überzeugung kein leeres Wort bleibt.“

Im Jahr 1839 schlug eine Katastrophe, ein Feuer zerstörte Hokusai Atelier und viel von seiner Arbeit. Zu diesem Zeitpunkt begann seine Karriere zu verschwinden und jüngere Künstler wie Andō Hiroshige wurde immer beliebter. Aber Hokusai hörte nie auf zu Malen.

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Atemberaubende Motive

Seine farbenprächtigen Motive so wie Zentralperspektive und naturalistische Darstellung machte ihn für europäische Künstler des neunzehnten Jahrhunderts so interessant. Diese ebenso extravagant wie ästhetisch gestaltete Monografie würdigt den Künstler in allen Facetten und präsentiert gleichzeitig den neuesten Forschungsstand. Die Werke Hokusais spiegeln die künstlerischen Ausdrucksformen einer isolierten Kultur wieder.

Die „36 Ansichten des Fuji“

Die Serie der „36 Ansichten des Fuji“, aus der auch die "Die große Welle bei Kanagawa" stammt, zeigt es mit zahlreichen westlichen Einflüssen auf die Motive. Und diese Bilder brachten dann wiederum die japanische Ästhetik nach Europa: Hokusai war der erste Globalisierer der Kunst.

Katsushika Hokusai- einige Meisterwerke u.a.
  • Die große Welle vor Kanagawa
  • Roter Fuji
  • Hakone-See in der Provinz Sagami
  • Michima Pass in der Provinz Kai
  • Shirabyoshi - Taenzer
Eine andere berühmte Landschaftsserie ist Shokoku Taki Meguri - Eine Reise zu den Wasserfällen aller Provinzen. Ab 1814 veröffentlichte Hokusai die Serie seiner 15 Manga Skizzenbücher.

Hokusai war sein ganzes Leben damit beschäftigt, sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Am Ende seines Lebens beschrieb er sich stolz als „Landarbeiter“. Auf seinem Totenbett soll er gesagt haben:
Hätte der Himmel mir weitere fünf Jahre geschenkt, wäre ich ein großer Maler geworden.“
Hokusai starb im Jahr 1849 und wurde auf dem Seikyo-ji in Tokyo (Taito Ward) begraben.

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