Honig: Seit Urzeiten wird Honig als natürliches Heilmittel geschätzt.

Honig: Seit Urzeiten wird Honig als natürliches Heilmittel geschätzt.
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Ein verblüffend vielseitiges und wirkungsvolles Hausmittel und ihre typischen Eigenschaften im medizinischen Spezialeinsatz. Ein rascher Energielieferant und Wundheilungsschutz in einem.

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Honig entsteht, indem Bienen Nektariensäfte oder auch andere süße Säfte an lebenden Pflanzen aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen anreichern, in ihrem Körper verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen. Die Hauptquelle ist der Nektar von Blütenpflanzen.

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Honig ist nicht nur ein natürliches Süßungsmittel sondern auch die reinste Medizin. Für die Gesundheit hat ein Bienenstock sogar noch mehr zu bieten. Hier werden Naturheilmittel produziert, die sich in vielen Fällen mit den üblichen Pharmazieprodukten messen können. Studien zeigen, dass Honig antibiotisch wirkt, Entzündungen hemmt. Forscher der University of Illinois entdeckten, dass Honig ähnlich gegen Krebs schützt wie Obst und Gemüse . Und bei Insektenstichen hilft Honig ebenso wie bei spröden Lippen im Winter. Zudem bremst dunkler Honig die Oxidation des schlechten LDL-Cholesterins. Je dunkler der Honig, desto größer der Effekt.

Honig hilft bei Bronchitis und Magen- und Darmerkrankungen. Wirkt gegen verschiedenste Keime und besitzt einen sehr effektiven, entzündungshemmenden, heilungsfördernden Mechanismus. Auch für die Zähne ist Honig nicht ungesund, wie etwa Bonbons oder andere Süßigkeiten. Grund ist wiederum der Gehalt an Einfach- statt Mehrfachzuckern sowie die baktericide Wirkung. Das bedeutet, Honig hemmt das Bakterienwachstum. Durch seinen Gehalt an Phosphor und Kalzium ist er für Knochen und Zähne sogar gesund.

Weniger bekannt ist aber, daß Honig auch äußerlich zur Unterstützung der Wundheilung bei Verbrennungen, Gelenkbeschwerden, kleinen Verletzungen oder Hautunreinheiten angewendet werden kann. Es sind sogar Fälle berichtet worden, in denen Honig hartnäckige Operationswunden, die sich sonst immer wieder öffneten, rasch heilte.

Wer seine Speisen und Getränke mit Honig süßt, tut seiner Gesundheit gleich zwei mal etwas Gutes. Zum einen umgeht er den Konsum des ungesunden Raffinadezuckers, der vom Körper nur schwer abgebaut werden kann und eine der häufigsten Ursache für Fettleibigkeit ist. Zum anderen stärkt der Honig-Esser sein Immunsystem. Warme Getränke mit Honig sind daher nicht nur zur aktuellen Bekämpfung grippaler Infekte empfehlenswert, sondern auch zur prophylaktischen Stärkung des Immunsystems. Mit dem Honig nimmt der menschliche Körper natürliche Abwehrstoffe auf. Die im Honig enthaltenen Enzyme bringen gleichzeitig die eigenen Abwehrreaktionen auf Trab.

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Getränke nur warm, aber nicht heiß mit Honig süßen, um Fermente nicht zu zerstören und nicht in einer Thermoskanne über längere Zeit warm halten. Im Bienenhonig wurden bisher mehr als 240 natürliche Substanzen gefunden, darunter viele Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente: Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Mangan, Bor, 
  • Enzyme: Invertase, Glucoseoxidase, Diastase
  • Aminosäuren: Alanin, Prolin, Asparaginsäure, Glycin, Prolin
  • Vitamine: C, B2, B6, Niacin, Panthotensäure 
Honig besteht zu 80 Prozent aus Zucker und enthält deshalb reichlich Kalorien (325 kcal pro 100 g). Die Hälfte seines Zuckers ist Fruchtzucker, weshalb Honig den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt wie Haushaltszucker. Vorsicht ist dennoch angebracht: Honig süßt weniger stark als Zucker. Wer die gleiche Süße möchte, braucht mehr Honig und führt letztlich genauso viele oder mehr Kalorien zu.

Honig enthält überwiegend Einfachzucker, zum Beispiel Fructose, Glucose, Maltose oder Melezitose, und ist deshalb als schneller, aber schonender Energiespender geeignet. Ideal also für Sportler und Menschen mit körperlich anstrengender Arbeit. Je nach Sorte können sich Honige in ihrer Zusammensetzung erheblich von einander unterscheiden.

Blütenhonig produzieren die Bienen unter Zugabe körpereigener, enzymhaltiger Sekrete aus Blütennektar und schmeckt meist mild und süß.

Waldhonig wird nicht nur aus Nektar gewonnen sondern auch aus Honigtau. Der Honigtau entsteht durch die Ausscheidungen von Schildläusen auf den Nadelbäumen. Der Waldhonig ist recht dunkel und hat einen kräftigen würzigen Geschmack.

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Pflegeprodukte mit Honig

Der Honig wirkt in den Pflegeprodukten antibakteriell und reinigend. Außerdem stärkt er den Säureschutzmantel der Haut. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Feuchtigkeitsbindung. Denn der Honig sorgt dafür, dass die Haut nicht austrocknet.

Auch die Pflegen für Ihr Haar mit Honig ist eine gesunde Kosmetik. Honig eignet sich in der Haar-Pflege für alle Haartypen. Ganz besonders wirkungsvoll gilt Honigshampoo bei mattem und spröden Haar und lässt das Haar glänzen.

Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn Heizungsluft die Haut und die Haare austrocknen lässt, ist Honig gold wert.



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