DNA: IT-Speicher der Zukunft, Informationen der Zukunft

DNA: IT-Speicher der Zukunft, Informationen der Zukunft
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DNA: IT-Speicher der Zukunft? Einem Forscherteam der Harvard-Universität ist es gelungen, ein Buch mit 53.426 Wörtern und 11 Bildern in künstlicher DNA abzuspeichern.



Die dafür genutzte Technologie basiert auf der bekannten Tintenstrahltechnik – arbeitet jedoch wesentlich feiner.

Laut Harvard-Professor George Church lassen sich auf diese Art 455 Exabytes in einem einzigen Gramm abspeichern, beziehungsweise 704 Terabytes in einem Kubikmillimeter. Auf Gramm-Basis ist das knapp zehn Milliarden Mal dichter als eine doppelt beschichtete Bluray-Disk. Auf Gewichtsbasis ist die Dichte sogar 7,6 Billionen Mal höher als bei der Bluray.

Laut dem entsprechenden Bericht im Magazin Nature würde das Abspeichern des gesamte Internets nicht mehr Raum beanspruchen als etwa einen Daumen. Doch nicht nur das Volumen spricht für die DNA-Speicherung, sondern auch die Haltbarkeit ist extrem hoch. So meint Church, dass sein in DNA codiertes Buch mindestens 400.000 Jahre erhalten bleibt. Kollegen von ihm meinen sogar, dass es bei Raumtemperatur und ohne schädliche chemische Einflüsse weit über eine Milliarde Jahre überstehen wird.

Irgendwann in der Zukunft wird man mit DNA Daten im Kindesalter gefüttert um eine schnelle Wissensaufnahme zu gewährleisten, so lernt es sich schneller. der Nutzen von solchen DNA Datenüberträgern wäre sehr effizient. Dennoch darf man dabei die Hacks nicht vergessen, sonst wacht man morgens auf und kennt eine andere Weltstory als noch vor dem schlafen gehen.



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